Im Jahr 2023 startete in Assomé die zweite Ausbildungsperiode im neu errichteten Ausbildungszentrum. Die Bilder zeigen eindrucksvoll den Übergang von der früheren, einfachen Ausbildungsstätte hin zu dem neuen Gebäude, das nun viel mehr Platz, Licht und Möglichkeiten bietet. Auch wenn das Zentrum zu diesem Zeitpunkt noch nicht vollständig mit Leben gefüllt war, stand fest: Das würde sich bald ändern.


Wie schon in der ersten Phase war es uns wichtig, nicht nur die Räume zu eröffnen, sondern auch die Menschen dort zu begleiten, so wie sie arbeiten und lernen. Deshalb besuchten wir die Auszubildenden und Ausbilder direkt an ihren Arbeitsplätzen – sei es in der „alten“ Schneiderei oder im Fotostudio. Diese Besuche waren nicht nur fachliche Kontrollen, sondern vor allem Momente des Austauschs, des Zuhörens und der gemeinsamen Weiterentwicklung.
Ein zentraler Bestandteil jeder Reise nach Assomé ist das Treffen mit dem König. Wir hatten früh vereinbart, dass er immer der Erste ist, den wir besuchen, sobald wir im Ort ankommen. Das ist nicht nur eine Frage des Respekts, sondern auch ein Ausdruck der engen Verbindung und der gemeinsamen Verantwortung für das Projekt. Während der Gespräche informieren wir ihn über alle Entwicklungen, Fortschritte und Herausforderungen seit dem letzten Treffen.


Dabei geht es nicht nur um Momentaufnahmen während unserer Aufenthalte. Der Austausch findet fortlaufend statt – auch zwischen den Reisen stehen wir miteinander in Kontakt. So wird sichergestellt, dass Entscheidungen abgesprochen sind, Probleme früh erkannt werden und das Projekt stets in enger Partnerschaft geführt wird.
Die Kombination aus einem modernen Ausbildungszentrum, engagierten Ausbildern, motivierten Jugendlichen und einer starken lokalen Einbindung zeigt: 2023 war ein Jahr, in dem das Zentrum begann, wirklich zu leben – und zu einem Ort wurde, an dem Perspektiven wachsen.


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